Neue Infotafeln am Damwildgehege

Die neuen Schautafeln sollen Besucher über das Gehege und seine Bewohner informieren, zugleich aber auch vor einer falschen Fütterung warnen. Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Karl-Heinz Frost (Tierpfleger, Städteservice), Tobias Kraft (Schreiner, Städteservice), Joachim Claus (Stadtverordneter WsR), Alexander Glenz (Schreiner, Städteservice), Dennis Pönitz (Schreiner, Städteservice), Ute Sixel (Grafikerin, Stadtmarketing der Stadt Rüsselsheim am Main), Doreen Stubenrauch (Stadtmarketing der Stadt Rüsselsheim am Main).

 


Zwei neue Informationstafeln stellen Besuchern des Wildgeheges im Rüsselsheimer Ostpark seit Montag das Damwildgehege, seine Bewohner sowie seine Entstehung in der Nachkriegszeit vor.

Was sind das für Tiere im Gehege? Womit sollte man sie auf jeden Fall nicht füttern? Und was benötigen sie, um sich in ihrem Gehege wohl zu fühlen? Diese Fragen hat sich sicherlich schon so mancher Besucher des Wildgeheges im Ostpark gestellt. Joachim Claus, Stadtverordneter der WsR, machte deshalb den Vorschlag, Informationstafeln aufzustellen.

„Ich komme häufig am Damwildgehege vorbei und treffe Menschen, die die ‚armen Tiere‘ bemitleiden und behaupten, es gäbe im Gehege ‚kein Trinken und kein Fressen‘ für sie. Das stimmt natürlich nicht“, erklärt Claus. Deshalb habe er vorgeschlagen, die Passanten mithilfe von Infotafeln über das oft fälschlicherweise als „Rehgehege“ bezeichnete Damwildgehege zu informieren.

Der Städteservice wurde auf diesen Vorschlag hin aktiv: Es wurden Informationstafeln entwickelt, welche die Entstehung des Geheges sowie seine Bewohner und deren Vorlieben, Bedürfnisse und Versorgung durch die Tierpfleger des Städteservice vorstellen. Auch auf weitere Informationsmöglichkeiten über die Website sowie die Social-Media-Kanäle des Städteservice weisen die Tafeln hin.

Die grafische Gestaltung der Tafeln übernahm dabei das Stadtmarketing der Stadt Rüsselsheim am Main, welches sich so ebenfalls an dem Projekt beteiligte.

Um die Tafeln länger haltbar zu machen, legten schließlich die Schreiner des Städteservice Hand an. Für jede der beiden Tafeln wurde eine Einhausung aus Holz gebaut, die sie vor Wind und Wetter schützt und zudem noch hübsch aussieht.

„Wir freuen uns, interessierten Bürgerinnen und Bürgern durch die Tafeln nun zusätzliche Einblicke in unsere heimische Tierwelt geben zu können“, so Werner Fischer, Leiter der kommunalen Dienstleistungen beim Städteservice. „Zugleich hoffen wir, dass auch die Hinweise zur Fütterung beachtet werden – zum Wohl der Tiere.“