Schnelles Handeln verhindert Fahrzeugbrand bei Restmülltour

Feuerwehrkräfte sichern den Bereich nach dem Fahrzeugbrand.
Ein schnelles und umsichtiges Handeln der Müllabfuhr hat am vergangenen Donnerstagmorgen einen schweren Brand und größeren Schaden an einem Entsorgungsfahrzeug verhindert. Während einer regulären Restmülltour bemerkte die Kollegen des Städteservice gegen 08:20 Uhr einen lauten Knall / Explosion im Laderaum des Fahrzeugs. Die Mitarbeiter reagierten geistesgegenwärtig: Sie steuerten umgehend eine Freifläche im Kreuzungsbereich der Breslauer Straße und Stettiner Straße an, wo sie Teile des brennenden Restmülls kontrolliert auf die Straße abluden. Dieses Manöver verhinderte effektiv, dass die Flammen auf das gesamte Fahrzeug übergriffen.
Koordinierter Einsatz vor Ort
Die zudem verständigte Abteilungsleitung und die Dispo trafen innerhalb kürzester Zeit am Ereignisort ein, übernahmen die Koordination vor Ort und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Diese konnte den entstandenen Schwelbrand unter Kontrolle bringen und vollständig löschen. Aufgrund der schnellen Reaktion aller Beteiligten blieb das Entsorgungsfahrzeug komplett unbeschädigt.
Der Städteservice war in der Folge mit einem Großaufgebot verschiedener Abteilungen im Einsatz, um die Gefahrenstelle zu sichern. Neben der Werkstatt und Kräften der Verkehrssicherung waren ein Radlader, ein Containerfahrzeug sowie Einheiten der Straßen- und Nassreinigung vor Ort, um die Fahrbahn von Müll und Löschwasser zu befreien.
Illegale Entsorgung von Chemikalien als Ursache
Bei den anschließenden Löscharbeiten stieß die Feuerwehr auf die Ursache der Explosion: Es wurden gefährliche Chemikalien im Restmüll sichergestellt. Der durch den Vorfall entstandene Gesamtaufwand für den Städteservice – inklusive des Maschineneinsatzes und der aufwendigen Reinigung – wird auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag geschätzt. Die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr kommen hierzu noch hinzu. Für die Dauer der Arbeiten kam es im Kreuzungsbereich zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen.