Afrikanische Schweinepest: Grünpflege- und Mäharbeiten stark eingeschränkt

Grünflächen müssen warten: Zur Eindämmung des Virus hat der Kreis Groß-Gerau Maßnahmen festgelegt, die auch die Mäharbeiten des Städteservice einschränken.

 


Vor knapp einer Woche wurde bei einem Wildschwein, das südlich von Rüsselsheim aufgefunden wurde, erstmals in Hessen die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. Damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet, hat der Kreis Groß-Gerau Maßnahmen festgelegt, die auch die Grünpflege- und Mäharbeiten des Städteservice stark einschränken.

Sowohl in Randgebieten der Stadt als auch innerstädtisch ist es dem Städteservice derzeit untersagt, Mäharbeiten auszuführen. Ausgenommen sind lediglich eingezäunte Bereiche im Stadtgebiet, wie beispielsweise der Stadtpark. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung des Kreises Groß-Gerau hervor, die fortlaufend angepasst wird und für den Städteservice rechtlich bindend ist.

Obwohl infolge der anhaltend feuchten Witterung gleichzeitig ein verstärkter Bewuchs auf städtischen Grünflächen sichtbar ist, darf der Städteservice hier derzeit nur verkehrssichernd eingreifen. Ein ungepflegtes Erscheinungsbild wird somit mancherorts nicht zu verhindern sein. Der Städteservice bittet hierfür um Verständnis.

Sobald die Situation es zulässt, werden die Mäharbeiten unverzüglich wiederaufgenommen. Der Städteservice weist jedoch darauf hin, dass die Nacharbeitung der betroffenen Flächen etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, da nicht alle Flächen gleichzeitig gemäht werden können. 

Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest sowie zum richtigen Verhalten beim Spazierengehen und Radfahren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Kreises Groß-Gerau: https://www.kreisgg.de/ordnung/verbraucherschutz/afrikanische-schweinepest-im-kreis-gross-gerau